Traubenfest in Meran

Am 20. Oktober 2012 war es soweit. Pünktlich um 06:15 Uhr in der Früh machte sich der Bus auf in Richtung Rabland bei Meran. Bei der 1. Rast gab es ein Frühstück von uns und dem Busunternehmen Geiss mit Kaffee, Kuchen, Fleischwurst und Brötchen. Danach wurde es still im Bus, ein kurzes Schläfchen war angesagt. Wir blieben von einem Stau auf dem bekannten Fernpass verschont, die Mittagspause konnte schon bald in Nassereith gemacht werden.

Weiter ging es über den Reschenpass, an Graun vorbei, mit dem versunkenen Kirchturm im See, in Richtung Rabland. Dort erwarteten uns das Hotel Rablanderhof, Familie Oesele mit Team. Schnell waren die Zimmer verteilt und die Koffer an die Zimmer gebracht.

Am nächsten Tag war das Traubenfest in Meran angesagt. Eine Menschenmenge bahnte sich den Weg zur Kurpromenade, denn jeder wollte einen guten Platz erwischen. Kleine Stände mit Wein, Speck, Käse etc. auf der ganzen Strecke, sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Bei strahlendem Sonnenschein fand um 14:00 Uhr der Umzug mit 38 Gruppen, Musikkapellen und geschmückten Wagen statt.

Auf zur Dolomiten-Rundfahrt, so stand dann am Montagmorgen um 09:00 Uhr der Bus bereit. Begleitet wurden wir von Waltraud, eine Reiseleiterin aus Meran. Sie erzählte vieles über Südtirol mit seiner imponierenden Berglandschaft. Über Meran, Bozen führte die Strecke zum Karersee. Hier hatten wir die Möglichkeit eines kleinen Spaziergangs um den See, dessen Wasser eine unglaubliche Färbung hat. Weiter ging es über den Karerpass zum Rosengarten/Latemar. Einige kehrten zur Mittagspause ein, andere genossen die Sonne, die uns während der ganzen Woche begleitete. Über den Pass Pordoi, Araba, Grödnertal gelangten wir nach Kastelruth zur Kaffeepause. Gegen 17:00 Uhr waren wir wieder in unserem Hotel.

Dienstags fuhr uns Herr Geiss nach Meran. Auf  Umwegen fanden wir den Eingang zum Tappeiner Weg. Er führte uns in der Höhe um Meran. Unterwegs konnten wir die unterschiedlichsten Sichten auf Meran genießen. Wir nutzten eines der Cafe’s um uns mit einem Speckbrot oder Kaiserschmarrn oder Knödelsuppe zu stärken.  4km waren geschafft, es ging weiter zum Algunder Waalweg bis Algund Dorf, wo uns die Familie Geiss wieder abholte.

Der Partschinser Wasserfall war das Ziel am Mittwoch, denn auch Herr Geiss und sein Bus mußten mal eine Pause einlegen. Also ging es per Pedes von Rabland nach Partschins. Nach einem kleinen Aufenthalt fuhren wir mit dem Zubringerbus in die Höhe von 1060m. Diese Fahrt war auf der engen Straße doch recht abenteuerlich. Über einen kleinen Anstieg am Gasthof  Wasserfall erreichten wir die Aussichtskanzel mit einem beeindruckenden Blick auf den Wasserfall. Nach der Mittagspause konnte man noch spazieren gehen bevor der Bus wieder herunter fuhr. Einige aber wanderten über den Wanderweg zurück ins Tal nach Partschins, wo sich die Gruppe auf dem Weg nach Rabland wieder traf.

Ein Programmpunkt am Donnerstag war die Stadtbesichtigung von Bozen mit anschließender Fahrt zum Ritten mit den Erdpyramiden. Pünktlich um 09:00 Uhr ging es mit Reiseleiterin Waltraud los. In Bozen angekommen, führte sie uns durch die Laubengänge und erklärte uns deren Entstehung. Anschließend stand jedem noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Auf dem Sonnenplateau des Ritten konnten wir ein herrliches Panorama genießen. Zum Mittagessen waren wir in Lengmoos am Ritten angemeldet. Ein kurzer Spaziergang und wir hatten eine grandiose Sicht auf die Erdpyramiden. Die Rittner Erdpyramiden sind die höchsten und formschönsten in Europa. Diese Erdsäulen wachsen bis zu einer Höhe von 30m aus dem Boden.
Freitags verabschiedete sich die Sonne, sodass wir bei diesigem Wetter den Markt von Meran besuchen mußten. Das hielt uns aber von einem Einkaufsbummel nicht ab. Mit den erstandenen Souvenirs und Einkäufen ging es weiter zum Kalterer See. Dieser empfing uns leider mit Regen, der Aufenthalt fiel entsprechend kurz aus. Zurück im Hotel wartete das Kofferpacken auf uns.

Samstagmorgen wurde  das Frühstücksbuffet schon um 06:20 Uhr geöffnet, dann wurde die Koffer geladen und um 07:30 Uhr konnte die Fahrt Richtung Heimat beginnen. Unterwegs wechselte das Wetter mal Regen, mal Schnee. Ohne Stau oder Verspätung kamen wir gegen 18:00 Uhr wieder wohlbehalten in Bad Kreuznach an.

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